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HGM - Heeresgeschichtliche Museum

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Heeresgeschichtliches Museum

Ihr fragt Euch, ob das wirklich interessant ist? Ja, ist es unbedingt. Im ältesten Museumsbau der Stadt wird die Geschichte der Habsburgermonarchie und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie (bis 1945) gezeigt. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der militärischen Vergangenheit des Landes und der Rolle des Heeres. Besonders interessant ist jener Raum, der Prinz Eugen von Savoyen – der „ersten Dragqueen der Geschichte‟ – gewidmet ist (auch wenn dieser Aspekt nicht zur Sprache kommt). Zu seinem Andenken werden Bahrtuch und Trauerdekoration gezeigt. Ein weiteres Highlight ist der Franz Joseph-Saal: Gegenstände, Gemälde und Original-Uniformen aus der Kaiserzeit machen den Vielvölkerstaat Ungarn-Österreich greifbar, und auch Exponate aus dem Besitz des Kronprinzen Rudolf werden gezeigt. Ein Muss ist auch der Sarajevo-Raum, der im wesentlichen drei Objekte beinhaltet: Das Automobil, in dem der Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gattin 1914 erschossen wurden, den blutiger Waffenrock Franz Ferdinands und die Chaiselongue, auf der er starb. Andere Räume sind dem 30-jährigen Krieg, Maria Theresia, den Türkenkriegen, der Seemacht, der Artillerie, der Habsburgermonarchie gewidmet. Und das ist noch nicht alles – Ihr solltet also viel Zeit einplanen.

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Die Panzersammlung erfüllt vermutlich jenes Klischee, das das Heeresgeschichtlichen Museum für nicht militäraffine uninteressant macht. Aber die kann man ja auslassen. Ansonsten ist ein Besuch eine interessante Zeitreise für alle, die an Geschichte interessiert sind.

Heeresgeschichtliches Museum